UFC report Teil1

Okt 13 2011


Vergleichsweise geringes Verletzungsrisiko Dr. Karl-Heinz Moser, Arzt für allgemeine Chirurgie, Sportmedizin und Spezielle Unfallchirurgie, ergänzt: „Aus medizinischer Sicht müsste man dann natürlich alle professionellen Sportarten mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbieten neben den Kampfsportarten auch Fußball, Reiten, Skifahren oder Autorennen. Als Ringarzt kennt er das Verletzungsrisiko. „Betrachtet man aber alle professionellen Sportler wie Angestellte der Sportindustrie, muss man ihr Risiko, in Ausübung Ihrer Sportart eine schwere Verletzung zu erleiden, mit dem eines Bauarbeiter oder eines Arbeiters auf einem Bauernhof vergleichen. Nach amerikanischen Untersuchungen liegt das Todesfall- oder Verletzungsrisiko der Arbeiter sogar höher, als das der Sportler. Der Vergleich zu anderen Sportarten fällt noch dramatischer aus. „Der professionelle Boxsport hatte in den Jahren 2000 bis 2007 einschließlich der Toughman Fights 68 Todesfälle zu verzeichnen. Bei den geregelten MMA-Kämpfen kam es zwischen 2001 und 2007 zu keinem einzigen tödlichen Zwischenfall. Die Gehirnerschütterungsrate liegt im professionellen Boxsport bei 11, 5 Prozent und damit deutlich höher als bei den geregelten MMA-Kämpfen. Mit 3 Prozent entspricht sie der von internationalen Taekwondo-Kämpfen, führt Dr. Moser weiter aus.




Tags: ,

Keine Kommentare

Schreib was